Glühbirnen Lampe: Outliner von Martin Schmitz

Glühbirnen Lampe: Outliner von Martin Schmitz

22. Januar, 2013  |  Allgemein  |  No Comments  |  Share

Glühbirnen Lampe

Hipster Statement oder schon dran satt gesehen? Ich bin mir da unschlüssig… Fakt ist das es einfach nicht abreißt mit den Lampen, die im Grunde genommen nur aus einer Glühbirne bestehen. So auch mehr oder weniger diese von Martin Schmitz, dessen Namen ähnlich spartanisch sind wie die Lampen selbst (L1, L2, usw.). Allerdings hat die sich schon beim ersten Blick in mein Herz geschlichen und das obwohl ich kein Comic-Fan bin. Dieser grafische Lampenschirm täuscht vor ein echter zu sein – was meines Erachtens zumindest auf den Fotos gut klappt. Wie der in echt aussieht weiß ich dann, wenn ich einen Kunden überzeugt hab ihn zu kaufen.

Den “Lampenschirm” gibt´s bei dieser Glühbirnen Lampe in vier Varianten und bei jeder kann man selbst die Farbe des Textilkabels auswählen. Das Material ist MDF & HPL und sind bie Selekkt.com käuflich zu erwerben (der Blick in die aneren Kategorien dort lohnt eh wenn ihr da schon surft).

Kauft Kunst - Affordable Art Fair

Kauft Kunst – Affordable Art Fair

9. November, 2012  |  Allgemein  |  No Comments  |  Share

Affordable Art Fair in Hamburg - Jeder kann Kunst Sammler werden.

Wer am nächsten Wochenende (15.- 18.11.) nichts vor hat muss unbedingt in die Messehallen auf die Affordable Art Fair schauen. Dort gibt es nämlich die erste Kunstmesse dieser Art, die Hamburg zu bieten hat. Das Konzept sagt es ja schon: Erschwingliche Kunst (affordable art) – und das von 55 verschiedenen Galerien und aus allen Disziplinen. Egal ob Malerei, Fotos oder Skulpturen – junge Künstler oder bereits etablierte. Hier gibt´s Kunst zwischen 100 und 5000 €. Ich find die Idee super da gleich eine Messe draus zu machen, denn so hat man den Vergleich zwischen ganz unterschiedlichen Bildern auf einem Haufen, statt von Galerie zu Galerie zu hetzen. Mehr über die Affordable Art Fair, die Macher und die Kunst findet ihr hier, ebenso wie die Tipps zum Kunstkauf die ich ganz gut fand – meine eigenen Tipps findet ihr hier weiter unten. Die Tickets kosten 10 € im Vorverkauf und können via Ticketmaster gekauft werden.

Eines ist schonmal klar: Ich geh hin auf die Affordable Art Fair. Mindestens ein mal. Vielleicht auch mehrmals… Affordable Art – hätte ja auch mal früher jemand drauf kommen können?

Meine Favoriten (neben dem Titelbild von Sergei Sviatchenko, Titel: MIRROR BY MIRROR I, aus der CCA&A Gallery in Hamburg)

Eine Alternative, aber wesentlich mühseliger als über eine Messe zu schlendern, ist es in Auktionen zu stöbern. Kunst findet man viel. Ob bei Lauritz oder Ebay – hier gibt´s für jedes Budget was passendes. Sehr gut fand ich auch die in einer vergangenen Ausgabe von der Couch vorgestellten Websites. Hier eine kleine Übersicht mit einer Kurz

  • Seenby.de: Gut sortierte und gemachte Website mit teilweise sehr coolen Fotos. Übersichtliche Preise, Formate und Materialien. Ich habe dort für ein Projekt Bilder gekauft und kann die wirklich wärmstens empfehlen. Gute Auswahl, gute Preise, guter Service.
  • Easyart.de: Eeeetwas spießiger in der Auswahl find ich und die Website ist so naja. Den Unterschied zwischen den verschiedenen Kategorien (zB. zwischen Kunstdruck & Leinwandbild) versteht man nicht. Ich würde sagen die Seite bietet verschiedene Arten von Drucken an.
  • Kunstkopie.de: Ein ehrlicher Name, eine schreckliche Website (der Look ist nicht so cool). Man versteht aber relativ schnell die Unterschiede. Und hier findet man – tädäää – Hand(!)kopierte Gemälde. Hallo? Ich bin versucht mir eins zu bestellen nur um mal zu gucken wie die Qualität so ist. Ehrlich? Handgemalt? Dafür sind die Preise total ok. Wer keine Kopien mag kann sich ja auch einen Hirschen malen lassen.
  • Whitewall.com: Spezialisiert auf Fotos und sehr gute Website. Übersichtlich strukturiert, gute Kategorien, usw. Nur wenn man konfigurieren will wird´s kompliziert. So eben mal versteht man nicht wo. Und wenn man endlich weiß wie, sucht man den Preis, der sich in irre viel Text etc. Getümmel versteckt.

Meine Tipps zum Kunst Kauf

  • Auf Größe achten. Kleine Kunstwerke sehen schnell verloren aus wenn sie allein hängen. Dann evt. mehrere in einem Grüppchen zusammen hängen, oder gleich auf was Größeres setzen.
  • Wenn dir große Kunst zu teuer ist, kauf eventuell eine Fototapete oder auch eine Mustertapete mit der eine Platte tapeziert wird, die an der Wand lehnt. Sieht auch ganz gut aus.
  • Kauf etwas individuelles. Also nix in großen Möbelkaufhäusern – auch nicht in schwedischen.
  • Kauf was dir gefällt – und ignoriere alles andere.

Wir sehen uns auf der Affordable Art.

Büro Pflanzen: Hot or not?

Büro Pflanzen: Hot or not?

24. Juli, 2012  |  Allgemein  |  No Comments  |  Share

Seit Jahren läuft schon der ewige Streit zwischen Büro Pflanzen Befürwortern und denjenigen, die für Pflanzen eh wenig übrig haben und auch zu Hause nicht unbedingt im Jungle wohnen. Hat das Grün im Büro seine Daseinsberechtigung oder ist es draußen schon grün genug?

Büro Pflanzen: So 80er – oder hippes Statement der Städter?

Wer kennt sie nicht? In den 80ern sah man allerorten Yukkapalmen und Benjaminis in den Büros. Gern auch ein paar Pfennigbäume (Fette Henne) und ziemlich unvermeidbar: Zweifarbige Grünlilien. Ähnlich spießig sind nur noch zweifarbiger Efeu, Bonsai-Bäume (besitze selbst einen geerbten) und Bogenhanf (Schwiegermutterzunge).

Das zweite Problem (neben dem Image) ist die für die Büro Pflanzen meist nicht gut organisierte Pflege in Büros. Hier gibt´s zwar auch schon Abhilfe in Form von Leasing der Pflanzen, professionell buchbare Pflanzenpflege, etc – aber das kostet natürlich auch alles. Einfacher wäre es jemanden explizit damit zu beauftragen und im Umkehrschluss natürlich auch dafür zu sorgen, dass Zeit für die Pflanzenpflege in den Arbeitstag berücksichtigt wird.

No-no go – never!

Was gar nicht geht sind halbtote Pflanzen. Man kann zwar diskutieren, ob sie noch zu retten sind und gegebenenfalls auch noch einen Versuch starten sie wiederzubeleben, aber bitte-bitte nicht dort wo Kunden sie sehen können. Es gibt einfach nichts tragischeres als den Anblick verwahrloster Pflanzen. Mich deprimieren sie sofort wenn ich irgendwo reinkomme. Dann wirklich lieber drauf verzichten! Ob irgendwann Yukkapalmen und Benjaminis als Büro Pflanzen wieder gehen weiß ich nicht – ich wage es aber ehrlich zu bezweifeln. By the way: Halbtote Pflanzen – das geht auch zu Hause nicht.

Hip, urban und cool – der Büro Pflanzen Trend (wenn es ihn denn gibt)

Was immer mehr Kunden anfragen sind Wandbepflanzungen, bzw. Living Walls. Das macht natürlich auch wesentlich mehr her, als so einzeln verstreute Büro Pflanzen. Allerdings muss selbstverständlich auch diese gehegt und gepflegt werden, denn braune Blätter gehen gar nicht. Schöne Möglichkeit bietet zB. Woollypocket  aus den USA, die auch andere hippe Pflanzgefäße im Angebot haben - und: tädä! Momentan auch im Sale zu attraktiveren Preisen bei Monoqi unter woolly pocket gardens zu kaufen sind.

Was so ziemlich die meisten Büro Pflanzen im Nu attraktiver werden lässt, sind Sky Planter. Diese neuen Blumentöpfe lassen Zimmer- und Büro Pflanzen über Kopf hängen (und wachsen). Sieht cool aus und ist mal wirklich eine innovative Idee von der Firma Boskke (zu kaufen zB. über den Avocadostore). Nachtrag: Die Sky Plantet gibt es gerade in kleiner Auswahl aktuell auch in einer Aktion bei Fab.

Ach so – und wer das mit dem Gießen doch selbst machen möchte aber zur Vergesslichkeit neigt, lässt seine Büro Pflanzen einfach via Twitter mitteilen ob alles ok ist, bzw ob sie gern gegossen werden wollen oder lassen gleich den Koubachi Plant Sensor ran der Ihnen Mails schickt. So macht man das heute.

Küchenfront lackieren - und der Rest?

Küchenfront lackieren – und der Rest?

8. Mai, 2012  |  DIY & Recycling  |  1 Comment  |  Share

Vor einigen Wochen traf ich zufällig eine Bekannte aus Lüneburger Zeiten wieder. Nach einem sehr lustigen Mittagessen lud sie mich noch zu sich in die Bürogemeinschaft auf einen schnellen Kaffee ein.

“Die Etage” ist insgesamt cool eingerichtet: Tolle, kleine, nette Ideen, die gut aussehen und für relativ wenig Geld umzusetzen sind. Am irrsten fand ich die Küche. Alles – aber auch wirklich alles! ist rosa lackiert worden.

Rosaroter Küchenhimmel

Wände, Küchenfront, Arbeitsplatte – einschließlich Armaturen und Waschbecken; letzteres auch von innen. Der Anstrich ist jetzt über ein Jahr alt und dafür hat sich die Farbe erschreckend gut gehalten. Vor allem im Waschbecken hätte ich mit mehr Abplatzern gerechnet. Möglich macht dies ein sogenannter Primer, wie man mir erklärte. Der verbindet Farbe und Oberfläche ähnlich wie eine Grundierung, nur noch besser. Außerdem sind alle Teile von einem Profi lackiert worden – also gesprüht. Das Ergebnis ist der Hammer! Und ich warte jetzt geduldig auf die nächste Wohnung, die eine echt ätzende Küche hat, damit ich das mal selbst ausprobieren kann.

Um eine Küche zu renovieren, könnte man sicherlich auch einfach neue Küchenfronten kaufen, die alten Küchenfronten mit Folie bekleben oder die Fronten ausbauen und Fächer offen lassen (hab ich früher gemacht, weil ich es schöner fand). Aber diese Lacklösung finde ich doch bemerkenswert gut – also: Küchenfront einfach lackieren und wem´s gefällt auch gleich den Rest mit dazu.

Mehr Infos zu “die Etage” gibt’s unter www.dieetage.org. Hier könnt ihr euch auch bei asdfg Architekten und STLH Architekten um einen Platz in der Bürogemeinschaft bewerben – dann könnt ihr euch jeden Tag einen Kaffee in der rosa Küche kochen und vielleicht komm ich auch noch mal rum? Und wer jetzt außerdem Lust auf Totallackierung bekommen hat, aber nicht sofort seine Küche umgestalten möchte, versucht sich einfach erstmal an kleineren Möbeln, wie hier zB. alte Schulstühle. Kann auch ganz lustig aussehen.

 

Vintage Design aus Skandinavien

Vintage Design aus Skandinavien

20. April, 2012  |  Aktuelle Auktion, Designklassiker  |  2 Comments  |  Share

Hvidt & Molgaard – Boomerang Chair

Mein absolut liebstes vintage Design Möbel von Hvidt & Molgaard (eigentlich Mølgaard) ist der Boomerang Chair von 1956, manchmal bezeichnet als Modell FD-134. Er ist unglaublich elegant und zeitlos in seiner Formsprache und gleichzeitig bequem und alltagstauglich. Armlehnen und Gestell sind aus Teak, Beine aus Messing. Sollten die Polster nicht mehr gut sein, ist es wirklich kein Problem ihn neu polstern zu lassen – man kann auch ruhigen Gewissens einen komplett ohne Sitzkissen kaufen und sich welche anfertigen lassen.

Der Boomerang Chair ist ein hervorragendes Beispiel für zeitloses 50er Jahre vintage Design, das wieder im kommen ist, handwerklich toll gemacht und typisch für dänisches Design.

Dieser vintage Design Klassiker aktuell in der Auktion bei Lauritz

Nicht verwirren lassen, wenn es zum Hersteller unterschiedliche Angaben gibt. Produziert wurde er bei France & Daverkosen, die später in France & Son umbenannt wurden (und wiederum schließlich 1964 an Poul Cadovius verkauft und in Cado umbenannt).

Der Boomerang Chair st auch ein hervorragendes Beispiel wenn man mal über die Wertsteigerung von vintage Design nachdenkt, bzw. dazu recherchiert. So vor ca. 10 Jahren wurde Hvidt & Molgaard noch als eine der kleinen, ganz nett aber unbedeutenden Designer betrachtet. Damals hat man so einen Boomerang Chair für unter 500 € bekommen. Die Zeiten sind leider vorbei und so liegt er heute im Schnitt bei um die 1000 € das Stück j nach Zustand.

Über Hvidt & Molgaard

Peter Hvidt (1916-1986) und Orla Molgaard-Nielsen (1907-1993) gründeten 1944 gemeinsam das Designbüro Hvidt & Molgaard, dass sie gemeinsam bis 1975 betrieben. Ab 1970 kam noch Hans Kristensen zum Architekturbüro hinzu, der ab 1983 zusammen mit Peter Holsøe und Henrik Hvidt (Sohn von Peter Hvidt) das Designbüro leitete, bis es letztendlich 2009 in zwei selbständige Unternehmen: Holsøe Arkitekter & Hvidt Arkitekter aufgeteilt wurde.

Während Peter Hvidt an der dänischen Kunsthandwerksschule ausgebildet wurde, machte Orla Molgaard-Nielsen ursprünglich eine Ausbildung zum Tischler, die später durch ein Architektur Studium ergänzt wurde. Neben diversen Möbeln, die von unterschiedlichen Produzenten vertrieben wurden, entwarfen sie auch verschiedene Lampenmodelle für Le Klint. Aber auch bekannte Architektonische Bauten zeugen von ihrem können. Wer zum Beispiel mal mit dem Auto nach Fynen fährt, kommt dabei über den kleinen Belt und kann sich hier mal die Brücke (Lillebæltsbroen) ansehen – eines der bekanntesten Bauwerke von 1970 des Duos.

Andere Entwürfe

Zwei der bekanntesten Möbelentwürfe von Hvidt & Molgaard waren die „Portex“ Möbelserie von 1945 und danach die „Ax“  Serie von 1950, inspiriert von den Entwürfen von Charles & Ray Eames. Beide Serien basierten auf eine industrielle Produktion und waren von Anfang an für den Export konzipiert, indem sie platzsparend konstruiert wurden und so mit nur minimalem Verpackungs- und Transportaufwand ins Ausland verkauft werden konnten.

Der Armlehnstuhl „Portex“ wurde zuerst als ” Portex Stacking Chair ” von der Firma Portex in Dänemark in Teak hergestellt. Ab den 50er Jahren dann sowohl von Fritz Hansen (Dänemark), als auch von Thonet (Österreich).

Der Ax Chair wurde zum Symbol der Karriere von Hvidt & Molgaard. Der Stuhl war einer der ersten dänischen Entwürfe, die mittels modernster Methoden produziert werden konnten. Sitzfläche und Rücken waren aus geformten Schichtholz entworfen und der gesamte Stuhl konnte zerlegt werden. Mit Hilfe von Fritz Hansens modernen Produktionsverfahren wurde er massentauglich, ohne auf Qualität verzichten zu müssen. Für den Ax Chair erhielten Hvidt & Molgaard Auszeichnungen bei der Triennale in Mailand 1951 und 1954, sowie den ‘Good Design’ Award in New York 1951. Den Ax Chair findet man in verschiedenen Varianten. Mit und ohne Armlehnen und auch mit Lederpolsterung statt Schichtholz im Sitz- und Rückenteil.

Eames Wire Chair Bezug

Eames Wire Chair Bezug

10. April, 2012  |  Designklassiker, DIY & Recycling  |  No Comments  |  Share

Strick dir einen …

Die Anleitung dazu ist leider nicht auffindbar (bzw. lesbar), aber wie das mit dem rechten funktionieren könnte, kann man sich ja in etwa vorstellen. Die linke Version im Zweifelsfall einfach flechten und in Bahnen an der Rückseite vom Wire-Chair anbinden. Aber wo man wohl so tolle Wolle bekommt? Und der Eames Bird sieht auch wie gehäkelt aus.

Credits: Gefunden bei Apartmenttherapy. Strickkunst von Noriko von Plain Living; Styling von Akira Ishikawa; Das Foto kommt von Flickr und ist von Osamu Koizumi für Tokyo CultuArt by Beams.

Dänisches Design: Bodil Kjaer

Dänisches Design: Bodil Kjaer

27. Februar, 2012  |  Aktuelle Auktion, Designklassiker  |  No Comments  |  Share

Dänisches Design von der Architektin Bodil Kjaer

Bodil Kjaer (eigentlich Kjær), geboren 1932, ist eine der wenigen Frauen, die sich in dänischem Design und der dänischen Architekturlandschaft ihren Rang und Namen verdient hat (wobei man eindeutig sagen muss, dass gerade im dänischen Design Bereich mehr Frauen vertreten sind als im internationalen Vergleich).

In Deutschland weitestgehend unbekannt, lieben Fans von dänischem Design ihre Entwürfe und zahlen Höchstpreise. Bekannt wurde sie vor allem für eine Serie von Büromöbeln, die es in ihrer Schlichtheit und Coolness definitiv mit Poul Kjærholm aufnehmen können.

Die Entwürfe ihrer Möbel hierfür stammen hauptsächlich aus den Jahren 1959-1964 und es kann einen schon verwundern, dass die Tochter eines Landwirts aus der Nähe von Horsens in Jütland so zielstrebig ihren eigenen Weg ging, mit Studium erst in Kopenhagen und später in London. Inspiration für ihre Möbeldesigns fand sie vor allem bei Mies van der Rohe und Marcel Breuer, der später sogar ein von ihr entworfenes Sofa in einem seiner Gebäude verwendete. Die Produktion ihrer Möbel stoppte größtenteils 1976, als ein Hersteller in Konkurs ging und ein anderer abbrannte, weshalb ihre Möbel heute überwiegend in Auktionen gehandelt werden wie gerade Sofa und Sessel bei Lauritz, das für dänisches Design bekannt ist.

Hier eine Auswahl ihrer Entwürfe (Bilder via Lauritz.com und Auktionshaus Herr)

Neues Buch über Architektur für neues Lernen

Neues Buch über Architektur für neues Lernen

23. Februar, 2012  |  Allgemein, Tolle Räume  |  No Comments  |  Share

Learn for Life. New Architecture for New Learning enthält (Zitat)”…collection of inspiring architecture and interiors…” und die Good School ist mit drin – und ich auch. Ich bin Stolz wie Oskar. Mitten unter Architektur und Einrichtungsprojekten aus Bangkok bis Kalifornien. Der Wahnsinn.

 

Design Lampe - oder ist das ´ne Glühbirne?

Design Lampe – oder ist das ´ne Glühbirne?

7. Februar, 2012  |  Möbel, Lampen & mehr  |  No Comments  |  Share

Neulich beim Arzt hatte ich eine alte Ausgabe von der A&W (oder war´s doch die AD?) in der Hand. Ich hatte ziemlich viel Wartezeit. Normalerweise reiße ich ständig interessante Beiträge, Fundstücke, Tipps usw. aus Zeitschriften raus, um sie dann später im Netz zu checken. Da saßen aber so viele Menschen im Wartezimmer, dass mir das irgendwie peinlich war. Ich habe mich also zusammengerissen.

Design Lampe, Glühbirne - oder doch Kunst?

Zu Hause ließ mich tagelang eine Glühbirne, die ich in der Zeitschrift gesehen hatte nicht mehr los. Nackte Glühbirnen sind ja gerade groß im Trend und man sieht sie allerorten, ob passend oder nicht, von Decken, Wänden usw. baumeln.  Diese aber ergoß sich förmlich aus der Lampe (einer Architektenlampe – die mag ich ja besonders, wie unter anderem Cellular feststellen durfte), als ob diese eine mittelgroße Unpässlichkeit über den Tisch erbrochen hatte. Obwohl – irgendwie erinnerte mich die Glühbirnen Design Lampe auch an eine Comic Sprechblase. Oder sollte das Kunst sein?

Egal – ich mußte auf jeden Fall mehr darüber wissen, nur: Was tun? Wie finden? Denn diese Glühbirne macht definitiv aus jeder 0815 Lampe sofort ein Designunikat und wäre somit eventuell eine echte Alternative zu einer teuren Design Lampe. Außerdem haben nackte Glühbirnen als Design Lampen Ersatz momentan ja Hochkonjunktur – wobei dieser Trend nicht bedingungslos jedem, bzw jeder Situation oder jedem Ensemble empfohlen werden kann, aber dazu ein anderes mal mehr.

Ich war eigentlich knapp davor aufzugeben, als ich eines Abends mal wieder die Google Bildersuche bemühte. Ich überlegte. Wie würden andere so eine Glühbirne wohl nennen? Suchanfrage an Google: Glühbirne Blub. Einen kurzen Moment sinnierte ich über mein wahnsinniges Formulierungsvermögen, bis das Google Suchergebnis erschien. Warum in der Ferne schweifen wenn das Gute so Nahe liegt. Darf ich vorstellen: Pieke Bergmanns Light Blubs – einfach nur: Wow!

Nachtrag: Die wahnsinns-Wow! Design Lampe/Glühbirne  von Pieke habe ich in Hamburg gefunden. Mehr oder weniger zufällig in einer tollen Galerie: The quick Brown Fox Jump over the lazy dog - da gibt´s noch mehr spannende Sachen zu sehen… Und der Preis nach dem mich schon einige gefragt haben…. hmmm – tja der ist heiß (sprich relativ teuer – wobei hey! Das ist Kunst!!!)

Fotos vía Condoo und Pieke Bergmanns.

 

 

 


Einrichtungsideen: Passagen 2012

Einrichtungsideen: Passagen 2012

1. Februar, 2012  |  Allgemein, DIY & Recycling  |  No Comments  |  Share

Einrichtungsideen präsentiert auf der internationalen Möbelmesse 2012

Jenseits der internationalen Möbel Messe, auch kurz IMM und der ganzen Anzug-tragenden Männer dort (wo waren nur die ganzen Frauen hin?) lockten die Passagen mit ihren alljährlichen alternativen Einrichtungsideen. Die “PASSAGEN” (Interior Design week Köln) sind traditionell das etwas andere Messeprogramm zum Thema: Neues aus der Einrichtungsbranche. Ich wünschte, ich hätte mir alles ansehen können, um weitere neue Einrichtungsideen zu sammeln, aber ohne Fahrrad und nach einer zugegebenermaßen eeeetwas längeren Nacht schaffte ich nur einen Bruchteil der Locations zu besuchen. Bei rund 200 Ausstellungen im Kölner Stadtgebiet galt auch hier die Devise der Auslese. Da meine Übernachtungsstation in Ehrenfeld angesiedelt war, lag es Nahe, hier gleich mal durchzustarten.

Trotz des beachtlichen Booklets der Passagen-Veranstalter war es etwas verwirrend. Das kann natürlich an mir liegen, aber ich wurde immer wieder von anderen Mitplanherumirrenden gefragt, ob es denn hierlang gehen würde. Also doch nicht allein? Überhaupt. Das Booklet… Ich fand es undurchsichtig in Bezug auf Aufbau und Inhalt. Es wäre hilfreich gewesen, wenn es thematisch aufgeteilt gewesen wäre. Etwa in Ausstellungen, Verkaufsmessen & Shops, Recycling-Interior, Neue Designs, Einrichtungsideen, etc. Auch die Tatsache, dass zwischendurch Fashion mit dabei war, fand ich irritierend. Ich glaube hier könnte man noch einiges verbessern und so dazu beitragen, dass die Besucher besser durchsteigen.

Mein persönliches Highlight war die Ausstellung Gronicles der drei holländischen Designer  Jack Brandsma, Lambert Kamps und Lotte Douwes. Am besten gefallen hat mir hier der Koch-Ess-Tisch (Kitchen Levels) von Lotte Douwes mit den handgefertigten Lampen und identisch aussehenden Steckdosen aus Porzellan, die von der Decke hingen. Diese Einrichtungsideen würde ich auch gern umsetzen. Allein die Steckdosen von der Decke: Hübsch und praktisch.

Insgesamt fand ich die Passagen, die vorgestellten Designer, Einrichtungsideen, Möbel und Locations ganz cool. Vor allem als Kontrastprogramm zur IMM erfrischend unprätentiös, entspannt und lässig – nur das Booklet: Weglassen und die App weiter entwickeln oder echt mal das Konzept überarbeiten…