Glühbirnen Lampe: Outliner von Martin Schmitz

Glühbirnen Lampe: Outliner von Martin Schmitz

22. Januar, 2013  |  Allgemein  |  No Comments  |  Share

Glühbirnen Lampe

Hipster Statement oder schon dran satt gesehen? Ich bin mir da unschlüssig… Fakt ist das es einfach nicht abreißt mit den Lampen, die im Grunde genommen nur aus einer Glühbirne bestehen. So auch mehr oder weniger diese von Martin Schmitz, dessen Namen ähnlich spartanisch sind wie die Lampen selbst (L1, L2, usw.). Allerdings hat die sich schon beim ersten Blick in mein Herz geschlichen und das obwohl ich kein Comic-Fan bin. Dieser grafische Lampenschirm täuscht vor ein echter zu sein – was meines Erachtens zumindest auf den Fotos gut klappt. Wie der in echt aussieht weiß ich dann, wenn ich einen Kunden überzeugt hab ihn zu kaufen.

Den “Lampenschirm” gibt´s bei dieser Glühbirnen Lampe in vier Varianten und bei jeder kann man selbst die Farbe des Textilkabels auswählen. Das Material ist MDF & HPL und sind bie Selekkt.com käuflich zu erwerben (der Blick in die aneren Kategorien dort lohnt eh wenn ihr da schon surft).

Kauft Kunst - Affordable Art Fair

Kauft Kunst – Affordable Art Fair

9. November, 2012  |  Allgemein  |  No Comments  |  Share

Affordable Art Fair in Hamburg - Jeder kann Kunst Sammler werden.

Wer am nächsten Wochenende (15.- 18.11.) nichts vor hat muss unbedingt in die Messehallen auf die Affordable Art Fair schauen. Dort gibt es nämlich die erste Kunstmesse dieser Art, die Hamburg zu bieten hat. Das Konzept sagt es ja schon: Erschwingliche Kunst (affordable art) – und das von 55 verschiedenen Galerien und aus allen Disziplinen. Egal ob Malerei, Fotos oder Skulpturen – junge Künstler oder bereits etablierte. Hier gibt´s Kunst zwischen 100 und 5000 €. Ich find die Idee super da gleich eine Messe draus zu machen, denn so hat man den Vergleich zwischen ganz unterschiedlichen Bildern auf einem Haufen, statt von Galerie zu Galerie zu hetzen. Mehr über die Affordable Art Fair, die Macher und die Kunst findet ihr hier, ebenso wie die Tipps zum Kunstkauf die ich ganz gut fand – meine eigenen Tipps findet ihr hier weiter unten. Die Tickets kosten 10 € im Vorverkauf und können via Ticketmaster gekauft werden.

Eines ist schonmal klar: Ich geh hin auf die Affordable Art Fair. Mindestens ein mal. Vielleicht auch mehrmals… Affordable Art – hätte ja auch mal früher jemand drauf kommen können?

Meine Favoriten (neben dem Titelbild von Sergei Sviatchenko, Titel: MIRROR BY MIRROR I, aus der CCA&A Gallery in Hamburg)

Eine Alternative, aber wesentlich mühseliger als über eine Messe zu schlendern, ist es in Auktionen zu stöbern. Kunst findet man viel. Ob bei Lauritz oder Ebay – hier gibt´s für jedes Budget was passendes. Sehr gut fand ich auch die in einer vergangenen Ausgabe von der Couch vorgestellten Websites. Hier eine kleine Übersicht mit einer Kurz

  • Seenby.de: Gut sortierte und gemachte Website mit teilweise sehr coolen Fotos. Übersichtliche Preise, Formate und Materialien. Ich habe dort für ein Projekt Bilder gekauft und kann die wirklich wärmstens empfehlen. Gute Auswahl, gute Preise, guter Service.
  • Easyart.de: Eeeetwas spießiger in der Auswahl find ich und die Website ist so naja. Den Unterschied zwischen den verschiedenen Kategorien (zB. zwischen Kunstdruck & Leinwandbild) versteht man nicht. Ich würde sagen die Seite bietet verschiedene Arten von Drucken an.
  • Kunstkopie.de: Ein ehrlicher Name, eine schreckliche Website (der Look ist nicht so cool). Man versteht aber relativ schnell die Unterschiede. Und hier findet man – tädäää – Hand(!)kopierte Gemälde. Hallo? Ich bin versucht mir eins zu bestellen nur um mal zu gucken wie die Qualität so ist. Ehrlich? Handgemalt? Dafür sind die Preise total ok. Wer keine Kopien mag kann sich ja auch einen Hirschen malen lassen.
  • Whitewall.com: Spezialisiert auf Fotos und sehr gute Website. Übersichtlich strukturiert, gute Kategorien, usw. Nur wenn man konfigurieren will wird´s kompliziert. So eben mal versteht man nicht wo. Und wenn man endlich weiß wie, sucht man den Preis, der sich in irre viel Text etc. Getümmel versteckt.

Meine Tipps zum Kunst Kauf

  • Auf Größe achten. Kleine Kunstwerke sehen schnell verloren aus wenn sie allein hängen. Dann evt. mehrere in einem Grüppchen zusammen hängen, oder gleich auf was Größeres setzen.
  • Wenn dir große Kunst zu teuer ist, kauf eventuell eine Fototapete oder auch eine Mustertapete mit der eine Platte tapeziert wird, die an der Wand lehnt. Sieht auch ganz gut aus.
  • Kauf etwas individuelles. Also nix in großen Möbelkaufhäusern – auch nicht in schwedischen.
  • Kauf was dir gefällt – und ignoriere alles andere.

Wir sehen uns auf der Affordable Art.

Büro Pflanzen: Hot or not?

Büro Pflanzen: Hot or not?

24. Juli, 2012  |  Allgemein  |  No Comments  |  Share

Seit Jahren läuft schon der ewige Streit zwischen Büro Pflanzen Befürwortern und denjenigen, die für Pflanzen eh wenig übrig haben und auch zu Hause nicht unbedingt im Jungle wohnen. Hat das Grün im Büro seine Daseinsberechtigung oder ist es draußen schon grün genug?

Büro Pflanzen: So 80er – oder hippes Statement der Städter?

Wer kennt sie nicht? In den 80ern sah man allerorten Yukkapalmen und Benjaminis in den Büros. Gern auch ein paar Pfennigbäume (Fette Henne) und ziemlich unvermeidbar: Zweifarbige Grünlilien. Ähnlich spießig sind nur noch zweifarbiger Efeu, Bonsai-Bäume (besitze selbst einen geerbten) und Bogenhanf (Schwiegermutterzunge).

Das zweite Problem (neben dem Image) ist die für die Büro Pflanzen meist nicht gut organisierte Pflege in Büros. Hier gibt´s zwar auch schon Abhilfe in Form von Leasing der Pflanzen, professionell buchbare Pflanzenpflege, etc – aber das kostet natürlich auch alles. Einfacher wäre es jemanden explizit damit zu beauftragen und im Umkehrschluss natürlich auch dafür zu sorgen, dass Zeit für die Pflanzenpflege in den Arbeitstag berücksichtigt wird.

No-no go – never!

Was gar nicht geht sind halbtote Pflanzen. Man kann zwar diskutieren, ob sie noch zu retten sind und gegebenenfalls auch noch einen Versuch starten sie wiederzubeleben, aber bitte-bitte nicht dort wo Kunden sie sehen können. Es gibt einfach nichts tragischeres als den Anblick verwahrloster Pflanzen. Mich deprimieren sie sofort wenn ich irgendwo reinkomme. Dann wirklich lieber drauf verzichten! Ob irgendwann Yukkapalmen und Benjaminis als Büro Pflanzen wieder gehen weiß ich nicht – ich wage es aber ehrlich zu bezweifeln. By the way: Halbtote Pflanzen – das geht auch zu Hause nicht.

Hip, urban und cool – der Büro Pflanzen Trend (wenn es ihn denn gibt)

Was immer mehr Kunden anfragen sind Wandbepflanzungen, bzw. Living Walls. Das macht natürlich auch wesentlich mehr her, als so einzeln verstreute Büro Pflanzen. Allerdings muss selbstverständlich auch diese gehegt und gepflegt werden, denn braune Blätter gehen gar nicht. Schöne Möglichkeit bietet zB. Woollypocket  aus den USA, die auch andere hippe Pflanzgefäße im Angebot haben - und: tädä! Momentan auch im Sale zu attraktiveren Preisen bei Monoqi unter woolly pocket gardens zu kaufen sind.

Was so ziemlich die meisten Büro Pflanzen im Nu attraktiver werden lässt, sind Sky Planter. Diese neuen Blumentöpfe lassen Zimmer- und Büro Pflanzen über Kopf hängen (und wachsen). Sieht cool aus und ist mal wirklich eine innovative Idee von der Firma Boskke (zu kaufen zB. über den Avocadostore). Nachtrag: Die Sky Plantet gibt es gerade in kleiner Auswahl aktuell auch in einer Aktion bei Fab.

Ach so – und wer das mit dem Gießen doch selbst machen möchte aber zur Vergesslichkeit neigt, lässt seine Büro Pflanzen einfach via Twitter mitteilen ob alles ok ist, bzw ob sie gern gegossen werden wollen oder lassen gleich den Koubachi Plant Sensor ran der Ihnen Mails schickt. So macht man das heute.

Neues Buch über Architektur für neues Lernen

Neues Buch über Architektur für neues Lernen

23. Februar, 2012  |  Allgemein, Tolle Räume  |  No Comments  |  Share

Learn for Life. New Architecture for New Learning enthält (Zitat)”…collection of inspiring architecture and interiors…” und die Good School ist mit drin – und ich auch. Ich bin Stolz wie Oskar. Mitten unter Architektur und Einrichtungsprojekten aus Bangkok bis Kalifornien. Der Wahnsinn.

 

Einrichtungsideen: Passagen 2012

Einrichtungsideen: Passagen 2012

1. Februar, 2012  |  Allgemein, DIY & Recycling  |  No Comments  |  Share

Einrichtungsideen präsentiert auf der internationalen Möbelmesse 2012

Jenseits der internationalen Möbel Messe, auch kurz IMM und der ganzen Anzug-tragenden Männer dort (wo waren nur die ganzen Frauen hin?) lockten die Passagen mit ihren alljährlichen alternativen Einrichtungsideen. Die “PASSAGEN” (Interior Design week Köln) sind traditionell das etwas andere Messeprogramm zum Thema: Neues aus der Einrichtungsbranche. Ich wünschte, ich hätte mir alles ansehen können, um weitere neue Einrichtungsideen zu sammeln, aber ohne Fahrrad und nach einer zugegebenermaßen eeeetwas längeren Nacht schaffte ich nur einen Bruchteil der Locations zu besuchen. Bei rund 200 Ausstellungen im Kölner Stadtgebiet galt auch hier die Devise der Auslese. Da meine Übernachtungsstation in Ehrenfeld angesiedelt war, lag es Nahe, hier gleich mal durchzustarten.

Trotz des beachtlichen Booklets der Passagen-Veranstalter war es etwas verwirrend. Das kann natürlich an mir liegen, aber ich wurde immer wieder von anderen Mitplanherumirrenden gefragt, ob es denn hierlang gehen würde. Also doch nicht allein? Überhaupt. Das Booklet… Ich fand es undurchsichtig in Bezug auf Aufbau und Inhalt. Es wäre hilfreich gewesen, wenn es thematisch aufgeteilt gewesen wäre. Etwa in Ausstellungen, Verkaufsmessen & Shops, Recycling-Interior, Neue Designs, Einrichtungsideen, etc. Auch die Tatsache, dass zwischendurch Fashion mit dabei war, fand ich irritierend. Ich glaube hier könnte man noch einiges verbessern und so dazu beitragen, dass die Besucher besser durchsteigen.

Mein persönliches Highlight war die Ausstellung Gronicles der drei holländischen Designer  Jack Brandsma, Lambert Kamps und Lotte Douwes. Am besten gefallen hat mir hier der Koch-Ess-Tisch (Kitchen Levels) von Lotte Douwes mit den handgefertigten Lampen und identisch aussehenden Steckdosen aus Porzellan, die von der Decke hingen. Diese Einrichtungsideen würde ich auch gern umsetzen. Allein die Steckdosen von der Decke: Hübsch und praktisch.

Insgesamt fand ich die Passagen, die vorgestellten Designer, Einrichtungsideen, Möbel und Locations ganz cool. Vor allem als Kontrastprogramm zur IMM erfrischend unprätentiös, entspannt und lässig – nur das Booklet: Weglassen und die App weiter entwickeln oder echt mal das Konzept überarbeiten…

Einrichtungsideen auf der IMM 2012

Einrichtungsideen auf der IMM 2012

31. Januar, 2012  |  Allgemein  |  No Comments  |  Share

Internationale Möbelmesse mit den Einrichtungsideen für 2012

1.150 Aussteller, 10 Hallen (teilweise über drei Stockwerke) und geschätzte 200.000 Quadratmeter voller Möbel, Einrichtungsideen, Trends und mehr. Schon bei der Überlegung was ich mir ansehen wollte ahnte ich, dass hart selektiert werden mußte und zog gar nicht erst in Erwägung mir Hallen wie Basic, Sleep oder Smart  anzusehen. Stattdessen beschränkte ich mich auf Designtalens, Pure und Pure Village (schreckliches Naming).

Schon beim zweiten Stand wurde ich misstrauisch gefragt, wofür ich bitte die Fotos brauche. Man habe schon so einiges von Fälschern erlebt… Gemeint waren China-Plagiate. Verständlicherweise unbeliebt, meist unerlaubt und im Prinzip aus meiner Sicht fast unentrinnbar, wenn man ein gut verkaufbares Produkt oder gute Einrichtungsideen hat. Nun gut. Weder das fotografierte Produkt noch die Einrichtungsideen des Unternehmens schaffen es in meine persönliche Highlight-Auswahl. Das kann, muss ja aber nichts bedeuten.

Doch während ich durch die Hallen streunerte, ging mir das irgendwie nicht aus dem Kopf. Denn die Einrichtungsideen und Möbel fand ich auf langen Strecken ziemlich fad. Es war wenig Überraschendes dabei. Okay. Rückfrage ans Großhirn: Was erwartest du von einer Möbelmesse? Einen ganz neuen Stuhl? Trotzdem. Ich fand es so middel. Wenigstens ein paar neue Einrichtungsideen hätten ja hängenbleiben können? Und nach der zehnten nackten Glühbirne an Kabel und dem gefühlt hundertsten Tisch mit Metallgestell und künstlich verwitterter Echtholzplatte (yep. Got it. Industrial-Style ist angesagt), suchte ich nach den Highlights, die ich zwar fand, aber größtenteils auch wiederum schon längst mal im Netz gesehen hatte einschließlich der dazugehörigen Einrichtungsideen. Nichtsdestotrotz war es auch wiederum schön, diese Möbel und mehr dann mal live zu sehen und sie anzufassen.

Am schönsten fand ich persönlich den Stand von Schönbuch. No rocket science, aber schön gemachte Einrichtungsideen mit einem mix aus pastelligen Natur-Farben und Neon-Akzenten. Sehr cool waren die verschiedenen Tapeten, die teilweise auch im online Shop verfügbar sind. Von Nahem sehr pixelig (von Weitem teilweise auch), aber poetisch schön. Die Idee Kleiderbügel als Vogelschwarm zu hängen fand ich super und Kleiderhaken über eine Ecke weiterlaufen zu lassen ebenso.

Auch der D3 Design-Contest von internationalen Jungdesignern gefiel mir sehr gut. Hier könnte die IMM in den kommenden Jahren aus meiner Sicht mehr tun für den Nachwuchs und den jungen Talenten mehr Platz für kreative Raum- und Einrichtungsideen einräumen, denn da war viel spannendes dabei. Mein absoluter Favorit, den ich auch schon im Netz gesehen habe ist Tick, das universell einsetzbare Tischbein zum klemmen. Ich hoffe und bete, dass der online Shop bald steht. Momentan gibt es die kleine Variante für sagenhafte 79 € zu kaufen über schenkworks. Ich wünsche Jakob Schenk von ganzem Herzen, dass er damit reich und berühmt wird. Verdient hätte er´s.

Vintage Design: Designbörse Düsseldorf

Vintage Design: Designbörse Düsseldorf

13. Januar, 2012  |  Allgemein, Designklassiker, Möbel, Lampen & mehr  |  No Comments  |  Share

Vintage Design auf der diesjährigen Designbörse

Die Designbörse in Düsseldorf ist eine der wenigen Gelegenheiten in Deutschland so richtig viel vintage Design auf einem Haufen zu sehen und deshalb bei Designfans ein Highlight des Jahres.

13. Designbörse

Die Designbörse in Düsseldorf wird immer besser. Das erste Mal war ich wohl vor ca. 10 Jahren da. Damals mit einem Freund, der vintage Design Händler war (und immer noch ist). Rund 150 Händler aus Deutschland, England, Belgien, Skandinavien und den Niederlanden schaffen es jedes Jahr wieder die Halle des Blumengroßmarkts in Düsseldorf in einen riesigen vintage Design Shop zu verwandeln. Das Sortiment besteht überwiegend aus Einrichtungsgegenständen und den dazugehörigen Accessoires, aber auch Schmuck, alte LP´s, Bücher und vintage Kleidung, wird an einigen Ständen angeboten. Während manche Stände liebevoll als komplette Wohnzimmer eingerichtet werden, gehen andere pragmatisch an die Sache ran und stapeln alles was geht auf engstem Raum. Ute Mirbach und Kollegen haben über die Jahre das Niveau aus meiner Sicht kontinuierlich gesteigert und sind trotzdem dem Mix aus vintage Design High-end Items und Alttagsgegenständen aus den 50-70 Jahren treu geblieben.

  • Tolles Gemälde
  • Regale mit Design
  • Rattanmoped
  • Industrielampen
  • 50er Jahre im kommen
  • Wohnzimmeratmo
  • Grashopper & Konsorten
  • p1110760_neu
  • Hippo aus Jute
  • Wilder Mix
  • Blau-weißes Armageddon
  • Irrstes Regal
  • Designbörse?
  • Dreisatz
  • Wohnzimmeraufbau
  • Org von Fabio Novembre
  • Org von Fabio Novembre
  • Knotted Chair von Marcel Wanders
  • Perpetuum mobile
  • Wiggle Stool von Frank O. Gehry
  • Dell Lampen en masse
  • Ladys Desk
  • Feiner Schreibtisch
  • No Name Sessel
  • Space Lamellen Lampe
  • Eames DAR
  • Bisquitporzellan
  • Detailansicht Lampe
  • Pino Spagnolo Picnic Set
  • Plexiglas Lampe
  • Metalldosen
  • Umfunktionierter Deckenleuchter
  • Cactus von Guido Drocco und Franco Mello
  • 70er Orange
  • Besucher durch Plexiglas
  • 70er Plattenspieler
  • p1110873
  • Danish
  • Objektlampe
  • Japanische Figuren
  • Leuchtbuchstaben
  • Tonnen-Sessel
  • Geschirr aus Steinzeug
  • Abstrakte Kunst
  • Abstrakte Kunst
  • p1110911
  • p1110915

 

Ich mag dieses wilde durcheinander, war aber heilfroh, dass ich schon am Preview Abend dort war, denn am offiziellen Besuchertag war es zeitweise so unglaublich voll, dass an fotografieren nicht zu denken war. Mein Tipp deshalb, wenn man auf der Suche nach etwas speziellem ist, unbedingt den Preview nutzen (trotz des überhöhten Preises von mittlerweile sage und schreibe 25 €), oder aber früh morgens am Besuchertag hingehen. So einige vintage Design Stücke wurden gleich beim Aufbau schon weggekauft, wie z.B. das tolle Gemälde, dessen Preis ich noch nicht einmal mehr erfragen konnte – zack. Weg war es… Ähnlich erging es einem meiner Lieblingsstände, wo ich gefühlte zweihundert mal um die unglaublich tollen (und schweren) Tische aus einer englischen Industriehalle mit den roten Metallgestellen (Foto) herumgeschlichen bin und verzweifelt überlegte, wen ich zu einem Transport nach Hamburg überreden könnte – die liefen auch wie warme vintage Design Semmeln. Das der Trend Richtung Industriedesign und shabby chick unvermindert weiter lebt, konnte man an vielen Ständen beobachten. Alte Industrielampen, Schilder und Leuchtbuchstaben mischten sich munter unter vintage Design Klassiker, ebenso wie die 50er Jahre auch hier stärker repräsentiert waren als in früheren Jahren (die 50er sind die neuen 70er).

Fazit

Wenn man sich für vintage Design interessiert, lohnt es sich auf jeden Fall dorthin zu gehen. Ist man auf der Suche nach etwas Speziellem, sollte man vorher die Preise recherchieren, denn handeln geht immer, aber dafür muss man sich grundsätzlich mit den Preisen auskennen. Einige Händler fand ich überteuert im Verhältnis zu gängigen Marktpreisen. Dafür kann man aber alles aus nächster Nähe ansehen, Probesitzen und anfassen und die Händler haben fast immer Zeit für eine kleine Fachsimpelei oder Geschichte zu ihrem Angebot und bei weitem die meisten sind überaus hilfsbereit, wenn es um Transporte und Tipps geht. Wenn man das gesuchte nicht findet, sollte man unbedingt an den Ständen nachfragen. Denn auch wenn der eine das Objekt der vintage Design Begierde nicht auf Lager hat, weiß er evt. wen man sonst fragen könnte. Die Branche kennt sich ziemlich gut aus – auch in den Lagern der anderen und so passiert es nicht selten, dass man hört „Ne. Hab ich nicht. Aber geh mal zu Peter. Der hat noch zwei auf Lager.“
Summa Summarum: Ich bin im Dezember wieder da. Und wahrscheinlich auch bei der neuen kleinen Schwester – der 2. Designbörse in Köln am 3. Juni.